CMS für Marketing: Entscheidungshilfe: Wählen Sie das passende Inhaltsmodell für Kampagnenseiten und Textbausteine.; Prüfen Sie, ob Bearbeitung, Freigabe und Mehrsprachigkeit im gewünschten Umfang funktionieren.; Stellen Sie sicher, dass der Export von Inhalten mit Beziehungen und Dateien möglich ist.
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Content-Management-Systeme für Marketing

CMS für Marketing nach Inhaltsmodell, Redaktion, Freigaben, Sprachen und Export beurteilen. WordPress, Drupal, Contentful und Storyblok einordnen.

Ein CMS für Marketing muss die Inhalte verwalten, die Ihr Team tatsächlich veröffentlicht: etwa Kampagnenseiten, Ratgeber und wiederverwendete Textbausteine.

Wählen Sie zuerst das passende Inhaltsmodell. Prüfen Sie dann, ob Bearbeitung, Freigabe, Sprachfassungen und späterer Export im angebotenen Umfang funktionieren.

Vom Inhalt zur CMS-Anforderung

Erfassen Sie für wenige typische Inhalte, welche Felder sie enthalten, wo sie erscheinen und wer sie pflegt.

Eine einzelne Website mit überwiegend eigenständigen Seiten stellt andere Anforderungen als mehrere Ausgabestellen, die dieselben strukturierten Inhalte nutzen. Klären Sie, wer die Seiten oder Anwendungen umsetzt, in denen CMS-Inhalte später erscheinen sollen.

Gehen Sie einen Änderungsfall durch: Eine bereits veröffentlichte Kampagnenseite erhält einen neuen Termin. Welche Fassung bleibt öffentlich? Wer sieht die Änderung, wer darf sie freigeben und wann wird sie veröffentlicht? Diese Fragen zeigen, welche Zustände und Rechte das Team benötigt.

Vier Produkte einordnen

WordPress ist ein Kandidat für eine Redaktion, die vor allem Beiträge und Seiten einer Website pflegt. Gespeicherte Revisionen machen Änderungen nachvollziehbar.

Drupal kommt infrage, wenn Inhaltstypen unterschiedliche redaktionelle Zustände und Übergänge brauchen. Mit Workflows und Content Moderation lässt sich ein solcher Ablauf konfigurieren. Eine veröffentlichte Fassung kann sichtbar bleiben, während eine neue Fassung als Entwurf bearbeitet wird. Prüfen Sie die Einrichtung je Inhaltstyp und die Rechte der beteiligten Rollen.

Contentful ist ein weiterer Kandidat. Prüfen Sie die für Ihr Vorhaben relevanten Funktionen anhand der aktuellen Anbieterdokumentation.

Storyblok bietet einen Standardworkflow für Stories mit den Stufen Drafting, Reviewing und Ready to Publish. Eigene Rollen und Workflows stehen laut der geprüften Plantabelle in Premium und Elite zur Verfügung. Wenn Ihr Team fein getrennte Rechte oder mehrere Freigabewege braucht, muss der angebotene Plan diese Anforderungen abdecken.

WordPress weist Rollen nicht einfach eine Rangfolge zu, sondern ordnet ihnen Verantwortlichkeiten und Fähigkeiten zu. Fähigkeiten können hinzugefügt oder entfernt und Rollen ergänzt oder entfernt werden. Prüfen Sie deshalb an der vorgesehenen Website, ob die tatsächlich benötigten Aufgaben mit den geplanten Rollen abgedeckt sind.

Vergleich der CMS-Produkte für Marketing-Anforderungen

  • WordPressEinfache Redaktion für Beiträge und Seiten; Revisionen für Nachvollziehbarkeit; Rollen anpassbar, aber keine vorgefertigten Workflows.
  • DrupalKomplexe Workflows mit Zuständen (z. B. Entwurf, Überprüfung, Veröffentlicht); Content Moderation für mehrere Fassungen; hohe Anpassungsfähigkeit.
  • ContentfulHeadless CMS mit flexiblen Workflows; Unterstützung für Lokalisierung und automatisierte Abläufe; Export über CLI möglich.
  • StoryblokStandardworkflow: Drafting → Reviewing → Ready to Publish; eigene Rollen und Workflows in Premium und Elite; gute Integration für Marketing-Inhalte.

Redaktionsprobe für die Produktentscheidung

Prüfen Sie die Kandidaten mit einem Vorführfall anhand eines bereits veröffentlichten Inhalts und einer Änderung. Lassen Sie das Team bearbeiten, prüfen und freigeben; kontrollieren Sie dabei, welche Fassung öffentlich bleibt und welche Berechtigung den nächsten Schritt erlaubt.

Notieren Sie beim Vorführfall nicht nur, ob ein Schritt möglich ist, sondern auch, welche Konfiguration dafür nötig war, und ob die vorgesehenen Rollen und Pläne die benötigten Schritte abdecken. Halten Sie offene Punkte getrennt von den bestätigten Muss-Anforderungen fest.

Redaktionsprobe: Änderungsprozess durchlaufen

  1. BearbeitungInhalt wird im aktuellen Zustand geändert (z. B. Termin aktualisieren).
  2. PrüfungFreigabeprozedur aktiviert; zuständige Person prüft die Änderung.
  3. FreigabeFreigabe erfolgt nach definiertem Workflow; nur berechtigte Rolle kann freigeben.
  4. VeröffentlichungNeue Fassung wird öffentlich sichtbar; alte Fassung bleibt verfügbar.

Die Auswahlentscheidung festhalten

EntscheidungErforderlicher Nachweis
InhaltsmodellTypische Seiten und wiederverwendete Bausteine lassen sich verständlich pflegen.
VeröffentlichungDie zuständige Person erkennt die öffentliche und die bearbeitete Fassung.
FreigabeDer verlangte Entscheidungsweg ist im vorgesehenen Plan und mit den vorgesehenen Rollen möglich.
SprachenSprachfassungen folgen den gewünschten Änderungs- und Veröffentlichungsregeln.
WechselBenötigte Inhalte, Beziehungen und Dateien sind für einen späteren Export zugänglich.

Halten Sie zu jeder Muss-Anforderung fest, ob sie im angebotenen Produkt gezeigt, dokumentiert oder noch offen ist. Vertiefen Sie anschließend nur die Punkte, die Ihre Entscheidung tragen: Redaktionsabläufe, Inhaltsrechte, Mehrsprachigkeit oder Export.

Muss-Anforderungen für die CMS-Auswahl festhalten

  • InhaltsmodellTypische Seiten und wiederverwendete Bausteine lassen sich verständlich pflegen.
  • VeröffentlichungDie zuständige Person erkennt die öffentliche und die bearbeitete Fassung.
  • FreigabeDer verlangte Entscheidungsweg ist im vorgesehenen Plan und mit den vorgesehenen Rollen möglich.
  • SprachenSprachfassungen folgen den gewünschten Änderungs- und Veröffentlichungsregeln.
  • WechselBenötigte Inhalte, Beziehungen und Dateien sind für einen späteren Export zugänglich.

In diesem Leitfaden

  1. Redaktionsabläufe in CMS-Produkten vergleichenEinen CMS-Redaktionsablauf anhand einer späten Änderung vergleichen: öffentliche Fassung, Prüfstatus und Veröffentlichung in vier Produkten beurteilen.
  2. Freigaben und Inhaltsrechte im Test prüfenMit einer Rechte-Matrix prüfen, wer CMS-Inhalte sehen, bearbeiten, freigeben und veröffentlichen darf. Grenzen von vier Produkten beachten.
  3. Mehrsprachige Inhalte in einem CMS verwaltenGemeinsame Felder, lokale Seiten, Ersatztexte und Freigaben für mehrsprachige CMS-Inhalte planen. Grenzen von Contentful, Storyblok und Drupal.
  4. Inhaltsdaten vor der Plattformwahl exportierenMit einer CMS-Exportprobe Inhalte, Sprachfassungen, Medien und Referenzen prüfen. Grenzen dokumentierter WordPress-, Contentful- und Storyblok-Wege kennen.

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