Kontakt- und Verbrauchspreise vergleichen: Bei HubSpot zählen nur Marketingkontakte zur Abrechnung.; Mailchimp berechnet Zusatzblöcke bei Überschreitung des Kontaktlimits.; Zapier misst Nutzung in Tasks, nicht in Workflows.
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Kosten & Verträge

Teil von MarTech-Kosten und Verträge

Kontakt-, Nutzer- und Verbrauchspreise nach Bedarf einordnen

MarTech-Tarife nach Kontaktstatus, Nutzerplätzen, Versand und Automationsverbrauch vergleichen.

Kontaktbestand, Nutzerzugänge und verbrauchte Vorgänge sind unterschiedliche Abrechnungseinheiten. HubSpot unterscheidet Marketingkontakte und nennt einen Seat-Preis; Mailchimp koppelt Kontaktlimits an E-Mail-Versand und Zusatzblöcke. Zapier benennt Task-Nutzung als Messgröße. Für den bedarfsgerechten Vergleich zählen daher Mengen, Zeiträume und Grenzregeln je Einheit.

Den eigenen Bedarf in dieselben Größen übersetzen

Erfassen Sie den aktuellen, erwarteten und begründeten Spitzenbedarf für denselben Abrechnungszeitraum. Trennen Sie gespeicherte Kontakte, Marketingkontakte, Nutzer beziehungsweise Seats, E-Mail-Sendungen und Tasks. Führen Sie diese Mengen nicht zu einer gemeinsamen Stückzahl zusammen.

Bei HubSpot zählt der Marketingstatus: Marketingkontakte werden der Kontaktstufe zugerechnet, Nicht-Marketingkontakte nicht berechnet. Für Zugänge erfassen Sie Personen und benötigte Berechtigungen getrennt; bei Brevo lassen sich Nutzer hinzufügen und Berechtigungen zuweisen.

Kontaktpreise: Status und Höchststand prüfen

Bei HubSpot Marketing Hub Starter, Professional und Enterprise mit Marketingkontakten zählen nur Marketingkontakte zur Kontaktstufe; Nicht-Marketingkontakte werden nicht berechnet. Legacy-Marketing-Hub-Konten haben möglicherweise kein Marketingkontaktmodell.

Schon ein Marketingkontakt über der aktuellen Stufe löst automatisch den Wechsel zur nächsten Kontaktstufe aus. Diese wird bis zur nächsten Verlängerung berechnet; eine automatische Hochstufung lässt sich nach Überschreiten der Grenze nicht verhindern.

Bei bezahlten Mailchimp-Monatstarifen bestimmt das gewählte Kontaktlimit die Preisstufe und das monatliche Versandlimit. Archivierte und bereinigte Kontakte zählen nicht zum Kontaktlimit; für die Monatsrechnung zählt der höchste Kontaktbestand im Abrechnungszeitraum.

Überschreiten Sie bei Mailchimp das Kontakt- oder Versandlimit, wird der Dienst nicht unterbrochen, sondern es können zusätzliche Kontaktblöcke berechnet werden. Bei größerer Überschreitung werden mehrere Blöcke berechnet; Größe und Preis hängen von Tarif und Preisstufe ab.

Bezahlte Mailchimp-Konten, die vor dem 15. Mai 2019 eingerichtet wurden, nutzen ein Legacy-Modell und sind von den Änderungen des neuen Preismodells nicht betroffen. HubSpot und Mailchimp vergleichen Sie deshalb anhand derselben Kontaktmenge und der jeweiligen Status- und Höchststandsregel, nicht allein anhand der Zahl gespeicherter Kontakte.

Nutzerplätze und Rechte gesondert rechnen

Preisstand Mai 2026: HubSpot Starter beginnt bei 20 USD pro Seat und Monat bei jährlicher Abrechnung; enthalten sind 1.000 Marketingkontakte. Der Seat ist hier eine eigene Preisgröße neben der Kontaktmenge.

Erfassen Sie daher benötigte Zugänge und Rechte getrennt und vergleichen Sie Seat-bezogene Beträge nicht mit Kontaktstufen.

Wichtige Preis- und Nutzungshinweise zum Stand Mai 2026

Enthalten in HubSpot Starter
1.000 Marketingkontakte
Zusatzblock: 1.000 Kontakte = ? Sendungen
12.000 Sendungen
Zapier: Messgröße für Gebühren
Task-Nutzung

Verbrauch und Grenzverhalten einbeziehen

Bei Mailchimp beträgt das monatliche Versandlimit des Standard-Tarifs das Zwölffache des Kontaktlimits. Ein Zusatzblock mit 1.000 weiteren Kontakten enthält 12.000 zusätzliche E-Mail-Sendungen; Größe und Preis der Zusatzblöcke hängen von Tarif und Preisstufe ab.

Zapier benennt Task-Nutzung als Messgröße. Schätzen Sie für typische und aufwendige Automationen die Task-Menge anhand der jeweiligen Zählregel; die Zahl der Workflows allein ersetzt keine Verbrauchsmenge.

Halten Sie bei verbrauchsabhängigen Tarifen Einheit, Zeitraum und Grenzverhalten fest. E-Mail-Sendungen und Tasks sind unterschiedliche Größen; unterstellen Sie keine Stückgebühr, wenn der Tarif mit Kontingenten oder Zusatzblöcken arbeitet.

Die Rechnung für Normal- und Spitzenfall vergleichen

Vergleichen Sie für jedes passende Angebot dieselben Mengen und Abrechnungszeiträume. Erfassen Sie Kontakte, Seats, Sendungen und Tasks getrennt und wenden Sie auf jede Menge die zugehörigen Stufen, Kontingente oder Zusatzblöcke an.

HubSpot nennt einen Seat-Preis und eine enthaltene Kontaktmenge; Mailchimp koppelt den Kontaktbestand an Versandlimits und mögliche Zusatzblöcke. Diese Modelle ergeben erst dann einen bedarfsgerechten Vergleich, wenn Normal- und Spitzenbedarf jeweils mit der passenden Abrechnungseinheit angesetzt werden.

Verwenden Sie keine fiktive lineare Stückgebühr, wenn Stufen oder Blöcke gelten. Bleiben eine Grenze oder die Wirkung einer Herabstufung unklar, klären Sie diese vor der Kostenrechnung.

Vorteile und Nachteile der verschiedenen Abrechnungsmodelle

HubSpot: Vorteil
Klare Trennung zwischen Seats und Kontakten; enthaltene Kontakte reduzieren variable Kosten
HubSpot: Nachteil
Automatische Stufenerhöhung bei Überschreitung – kaum kontrollierbar
Mailchimp: Vorteil
Keine Dienstunterbrechung bei Überschreitung; Zusatzblöcke ermöglichen flexible Skalierung
Mailchimp: Nachteil
Komplexe Kalkulation durch mehrere Blöcke und unterschiedliche Tarife
Zapier: Vorteil
Detaillierte Task-Tracking-Systeme ermöglichen präzise Kostenkontrolle
Zapier: Nachteil
Komplexität bei Schätzung von Task-Mengen – besonders bei komplexen Workflows

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