Werkzeuge gemeinsam verlängern planen: Je Vertrag: nächster wirksamer Änderungstermin dokumentieren; Abhängige Dienste in Übersicht einbeziehen und Prioritäten setzen; Gebuchte Nutzerplätze vor Verlängerung mit Bedarf abgleichen
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Kosten & Verträge

Teil von MarTech-Kosten und Verträge

Verlängerungen mehrerer Werkzeuge gemeinsam planen

Vertragsfristen, Abhängigkeiten und Tarifänderungen mehrerer MarTech-Werkzeuge gemeinsam planen.

Führen Sie Verlängerungen in einer gemeinsamen Terminübersicht, auch bei getrennten Verträgen je Werkzeug. Notieren Sie pro Vertrag den nächsten wirksamen Änderungstermin, einen früheren internen Entscheidungstermin und eine verantwortliche Person. So erkennen Sie, wenn über ein Werkzeug noch entschieden wird, während ein davon abhängiger Dienst bereits erneut gebunden werden könnte.

Die Termine aus den eigenen Unterlagen übernehmen

Erfassen Sie je Vertrag Bindungsende, Zahlungsintervall, automatische Verlängerung, erforderliche Mitteilung oder Kontoeinstellung sowie Fristen für Tarifänderungen. Nutzen Sie Bestellung und geltende Bedingungen. Eine Rechnung kann den Zahlungsrhythmus zeigen, ohne die Bindungsdauer vollständig zu erklären.

HubSpot beschreibt beispielsweise, dass ein zwölfmonatiger Vertrag monatlich abgerechnet werden kann. Nach der dokumentierten Regel ist die automatische Verlängerung grundsätzlich aktiviert, sofern das Order Form nichts anderes festlegt.

Ergänzen Sie interne Termine: Bis wann bestätigt die Fachabteilung ihren Bedarf? Bis wann muss die verantwortliche Person handeln? Planen Sie Zeit für Rückfragen und die Prüfung von Abhängigkeiten ein. Der späteste wirksame Herstellertermin ist kein geeigneter Startpunkt.

Abhängige Werkzeuge zusammen ansehen

Ordnen Sie jedes Werkzeug seiner Aufgabe zu und markieren Sie Dienste, die davon abhängen. Ein Automationsdienst kann mehrere Anwendungen verbinden; eine Datenanbindung kann für einen Versandablauf nötig sein. Daraus folgt keine gemeinsame Kündigung. Die Übersicht zeigt, welche fachliche Entscheidung zuerst fallen muss.

Prüfen Sie vor jedem anstehenden Termin:

  • Wird die Aufgabe in der nächsten Vertragsperiode gebraucht, und in welchem Umfang?
  • Welche anderen Werkzeuge oder Arbeitsabläufe hängen am Vertrag?
  • Welche Änderung ist gewünscht, und wann könnte sie wirksam werden?

Ist eine Abhängigkeit ungeklärt, halten Sie sie mit verantwortlicher Person und Klärungstermin fest. Kündigen Sie nicht allein wegen einer vermuteten Ersatzlösung. Prüfen Sie ebenso die Verlängerung eines Zusatzdienstes, wenn dessen Hauptanwendung möglicherweise wegfällt.

Gebuchte Mengen vor der Verlängerung prüfen

Vergleichen Sie tatsächlich benötigte Nutzerplätze, Kontaktstufen, Versandmengen und Zusatzleistungen mit dem gebuchten Umfang. Berücksichtigen Sie den absehbaren Bedarf der kommenden Periode und klären Sie, ab wann eine Reduzierung gelten würde.

Bei HubSpot bleibt eine erhöhte Marketingkontaktstufe nach der aktuellen Dokumentation bis zur nächsten Verlängerung bestehen, auch wenn die Zahl der Marketingkontakte zuvor sinkt. Eine Herabstufung geschieht nicht automatisch während der laufenden Bindung. HubSpot nennt dafür einen rechtzeitigen Kontakt zur zuständigen Stelle vor der Verlängerung.

Die Entscheidung und ihre Ausführung festhalten

Vermerken Sie je Vertrag: unverändert verlängern, angepasst verlängern, auslaufen lassen oder weiter prüfen. Bei offener Entscheidung gehören der nächste Beschlusstermin und eine Maßnahme zur Wahrung der Vertragsfrist dazu. Notieren Sie Begründung, verantwortliche Person und Nachweis des ausgeführten Schritts.

Bei den beschriebenen bezahlten HubSpot-Abonnements erfolgt die Nichtverlängerung durch Abschalten der automatischen Verlängerung im Konto; die Beendigung wird erst zum Ende der Bindung wirksam. Prüfen Sie den bestätigten Status.

Aktualisieren Sie danach Kalender und Kostenplanung. Wird ein Tarifwechsel erst später wirksam, bleibt die bisherige Zahlung bis dahin in der Planung sichtbar.

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