Werkzeugwechsel mit Kampagnenplan abstimmen: Kampagnen-Termine wie Redaktionsschluss und Versand im Kalender markieren.; Vor Umstellung festlegen, welche Vorgänge im alten System bleiben oder übernommen werden.; Ein Stopp- und Ersatzweg für kritische Fälle vorab vereinbaren.
Bild: Martechblick

Konsolidierung

Teil von MarTech-Roadmaps

Werkzeugwechsel mit Kampagnenplänen abstimmen

Kampagnentermine, offene Vorgänge und Umschaltpunkt gemeinsam planen, damit beim Wechsel eines Marketingwerkzeugs Zuständigkeiten klar bleiben.

Legen Sie den Umschalttermin eines Marketingwerkzeugs erst fest, wenn klar ist, welche Kampagnen und offenen Vorgänge betroffen sind. Der Kampagnenplan zeigt kritische Termine; der Wechselplan legt fest, wo die Arbeit davor, währenddessen und danach stattfindet.

Kampagnenvorgänge am Kalender markieren

Gehen Sie die anstehenden Kampagnen mit den zuständigen Personen durch. Markieren Sie Redaktionsschluss, Freigabe, Zielgruppenbildung, Versand oder Ausspielung und Berichtsübergabe. Fragen Sie zu jedem Termin: Welches System wird benötigt, wo liegen Inhalt und Status, und wer kann eine dringende Korrektur vornehmen?

Eine Kampagne kann vor dem Wechsel angelegt und danach ausgewertet werden. Entscheiden Sie für solche Fälle ausdrücklich, ob sie im alten System abgeschlossen, vollständig übernommen oder über einen geregelten Zwischenweg weitergeführt werden. Ein Stichtag allein beantwortet diese Frage nicht.

Das Änderungsfenster rückwärts planen

Gehen Sie vom ersten Termin aus, an dem der neue Weg gebraucht wird. Davor müssen Zugänge und nötige Daten vorbereitet, ein normaler Fall und eine wichtige Abweichung geprüft sowie die betroffenen Personen eingewiesen sein.

Planen Sie Zeit für Korrekturen ein. Wie viel Zeit nötig ist, hängt von Umfang und Folgen eines Fehlers ab.

Phase / Entscheidung

Vor der Umstellung
Welche Kampagnen und offenen Vorgänge bleiben im alten System?
Während der Umstellung
Wo dürfen neue Entwürfe und Änderungen entstehen?
Vor der ersten Nutzung
Wer bestätigt Inhalt, Termin, Zielgruppe und Freigabestatus?
Nach dem Umschalten
Wer kontrolliert das Ergebnis und bearbeitet Abweichungen?

Bestimmen Sie einen Zeitpunkt, ab dem neue Arbeit nur noch am vereinbarten Ort beginnt. Teilen Sie ihn allen beteiligten Teams und Dienstleistern mit. Werden zwei Kalender oder Versandwarteschlangen vorübergehend genutzt, benennen Sie eine Person für ihren Abgleich.

Rückwärtsplanung des Änderungsfensters

  1. Vor der UmstellungWelche Kampagnen und offenen Vorgänge bleiben im alten System?
  2. Während der UmstellungWo dürfen neue Entwürfe und Änderungen entstehen?
  3. Vor der ersten NutzungWer bestätigt Inhalt, Termin, Zielgruppe und Freigabestatus?
  4. Nach dem UmschaltenWer kontrolliert das Ergebnis und bearbeitet Abweichungen?

Stopp und Ersatzweg vereinbaren

Legen Sie vor der Umstellung fest, welche Befunde zum Stopp führen: etwa ein nicht auffindbarer freigegebener Inhalt oder eine unklare Zuordnung eines geplanten Versands. Bestimmen Sie, wer laufende Vorgänge sichert, den Ersatzweg aktiviert und über eine Wiederaufnahme entscheidet.

Ein Wechsel lässt sich nicht in jedem Fall einfach zurückdrehen. Bereits versandte Nachrichten oder veröffentlichte Inhalte bleiben erfolgt.

Halten Sie daher fest, welche Änderungen seit dem Umschaltpunkt im neuen System entstanden sind und welche Vorgänge noch nicht ausgeführt wurden. Für diese offenen Vorgänge kann gegebenenfalls der alte Weg genutzt werden; für bereits ausgeführte Vorgänge braucht es einen Korrekturplan.

Beispiel: Eine Kampagnen-E-Mail ist freigegeben, ihr Versand liegt kurz nach der Umstellung. Vor dem Termin sollte das Team anhand vorbereiteter Daten bestätigen können, dass Endfassung, Zielgruppe, Termin und Freigabestatus am vereinbarten Arbeitsort zusammenpassen. Schließen Sie den Wechsel für diese Kampagne erst ab, wenn auch der Korrekturweg klar ist.

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